Warzenbehandlung in Südtirol

Warzen (lat. Verrucae) sind gutartige Geschwülste bzw. Wucherungen der Haut. Sie werden durch Viren aus der humanen Papillomavirus-Gruppe (HPV) oder Pockenviren verursacht, die in kleine Hautverletzungen oder durch Schleimhäute eindringen. In den meisten Fällen treten sie an Händen, Füßen und im Genitalbereich auf.

Auch nicht infektiöse, nicht von Viren verursachte, lokale Hautmutationen werden in bestimmten Fällen als Warzen bezeichnet. Diese sind zwar keine Warzen im eigentlichen Sinn, werden aber auch so bezeichnet.

Die Auswahl der Therapie richtet sich nach Anzahl und Lokalisation, Größe und Morphologie der Läsionen und muss individuell festgelegt werden.

Welche Arten von Warzen gibt es?

Warzen können primär in Viruswarzen und Nicht-infektiöse Warzen, welche nicht durch Viren verbreitet werden, unterteilt werden.

Viruswarzen werden durch humane Papilloma (HPV)-  oder Pockenviren meist durch Schmierinfektion übertragen. Warzen sollten deshalb so bald als möglich behandelt werden um eine Ausbreitung zu stoppen. Man unterscheidet mehrere Arten von Viren übertragenen Warzen:

  • Stachelwarzen (Verrucae vulgares): Der häufigste Typ von Viruswarzen. Sie bestehen aus harten ausgestülpten Knötchen mit charakteristischer rauer Oberfläche und sind besonders bei Kindern an Hand, Fingern und Fußsohlen zu finden.
  • Flachwarzen (Verrucae planae juveniles): Sind runde, flache Hautwucherungen und sind meist hautfarben, gelblich oder braun. Durch Verbreitung mittels Kratzen treten sie oft strichförmig auf. Sie treten am häufigsten im Gesicht, an Handgelenken, Hand- und Fingerrücken und auch an den äußeren Regionen der Unterarme auf.
  • Dornwarzen (Verrucae plantares): Sind flach, meist an Fußsohlen und Zehenunterseiten. Sie können kraterförmig in die Hornhaut hineinwachsen und können bei Belastung schmerzhaft sein.
  • Feigwarzen (Condylomata acuminata): Weißliche, rötliche oder bräunliche Knötchen. Sie werden durch sogenannte Low-risk-HPV meist durch Geschlechtsverkehr übertragen und entstehen im Genital- und Analbereich.
  • Pinselwarzen (Verrucae filiformes): Dünne, zapfenartige Hautwucherungen, treten hauptsächlich im Gesicht auf, besonders rund um die Augen, am Hals, am Kinn und in der Nähe der Lippen.
  • Dellwarzen (Mollusca contagiosa): Kleine hautfarbene bis rosa Kügelchen mit viskösen Inhalt, können am ganzen Körper auftreten und finden sich oft bei Kindern. Sie werden nicht durch HPV, sondern vom Molluscum-contagiosum-Virus übertragen. Es zählt zur Gruppe der Pockenviren.

Wie können Warzen behandelt werden?

Je nach Art und Ausprägung der Warzen wird nach genauer Begutachtung ein individuell angepasster Therapieplan erstellt. Es gibt mehrere Möglichkeiten Warzen zu behandeln:

Kryotherapie (Vereisung mit flüssigem Stickstoff)

Größere Warzen können mit flüssigen Stickstoff „vereist“ werden. Bei dessen Verdunstung entsteht eine extreme Kälte, welche die oberste Hautschicht zerstört. Das Vereisen muss mehrfach wiederholt werden, nur so kann man endgültig die Warzen entfernen. Zwischen den einzelnen Sitzungen muss mindestens eine Woche vergehen. Es gibt auch Kältetherapien zur Selbstanwendung, die enthalten aber keinen Stickstoff und werden daher nicht so kalt.

Chirurgisches Verfahren

Unter lokaler Betäubung können Warzen mithilfe einer Kürettage entfernt werden: Die Hautknötchen werden dabei mit einem speziellen medizinischen Instrument (Kürette) abgeschabt. Zuvor werden sie oft mit Säure vorbehandelt.

Lokaltherapie mit Salben und Lösungen

Diese enthalten meistens Salicyl- oder Milchsäure und sollen das verhornte Gewebe aufweichen, so dass es anschließend leichter mit einer Feile oder einem Bimsstein entfernt werden kann. Damit die gesunde Haut nicht geschädigt wird, sollte diese mittels Vaseline oder Zinkpaste geschützt werden, die Tinktur dann nur auf die Warze auftragen. Hier ist meist Geduld gefragt.

Warzen entfernen Südtirol

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